Die Macht ist ein ewiges Gewebe, doch es war nicht immer unser Weg, ihre Geheimnisse zu erfassen. Jahrtausende, bevor die Republik ihre Wurzeln schlug, hörten unsere Vorfahren zum ersten Mal ihren Ruf. Auf der fernen Welt Tython, verborgen im Kern des Kosmos, sammelten sich jene, die die Kraft erspüren konnten. Sie gaben diesem unsichtbaren Fluss den Namen Ashla – nicht als Besitz, sondern als Quelle des Wissens, als unendliche Kraft, die es ermöglicht, die Welt zu formen, ohne sie zu ergreifen.
Doch nicht alle, die diese Gabe hatten, suchten nach Harmonie. Einige wandten sich der Gier und dem Hass zu. So brachen die ersten Machtkonflikte auf Tython aus – die ältesten bekannten Kämpfe zwischen Licht und Schatten. Diese Schlachten waren mehr als bloße Gefechte, sie waren Prüfungen für den Geist. In diesen Kriegen kämpften sie mit Klingen, doch die Macht verlieh diesen Klingen erst ihre wahre Stärke. Bald darauf kamen fremde Technologien hinzu, und so entstanden die ersten Lichtschwerter – Symbole eines neuen Zeitalters.
Von Tython aus zogen die ersten Jedi in die Weiten der Galaxis, um das Licht zu bewahren. Sie ließen sich auf Ossus nieder, in der Nähe des Hutt-Raums. Und als die Republik ihre ersten Kernwelten formte, schworen die Jedi, diese Werte zu schützen – Neugier, Wissen und Gerechtigkeit.
Doch selbst im Frieden blieb das Böse nah. Ossus wurde verwüstet, und das Wissen fand neue Heimat im Tempel auf Coruscant. Doch auch dort zogen die Schatten ein, und die Sith plünderten den Tempel.
Trotz all dieser Prüfungen hielten wir stand. Nach einem Krieg, der ein ganzes Jahrtausend währte, wurden die Sith schließlich besiegt. Und heute stehen wir am Beginn einer neuen Ära, fest entschlossen, die Republik in ein goldenes Zeitalter zu führen.

Die Geschichte Des Jedi-Ordens

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